The Challenges
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An Apple a Day….

Liz: …keeps the doctor away.‘ Wer weiß, ob das wirklich stimmt. Aber Äpfel sind einfach super. Und total vielseitig. Und wenn sie den Arzt fernhalten — bitte gern.
Meine Tochter nimmt jeden Tag einen Apfel mit in die Schule. Ich bin froh darum, denn viel mehr Obst isst sie momentan nicht. Seitdem wir in unserem Haus wohnen, bin ich Besitzerin von drei Äpfelbäumen, die unsere Einfahrt schmücken. Dank des Vorbesitzers sind sie niedrigstemmig und wachsen an Ranken. Also muss man sich nicht groß recken und strecken, sondern es ist alles auf einer super Höhe. Und man sieht die ganze Entwicklung, angefangen bei den Knospen und den wunderschönen Blüten im Frühjahr. Wir sehen wie die Äpfel wachsen und sich langsam rot färben. Leider bekommt man aber auch die Raupen mit, die vor Allem nur den einen Baum bevorzugen (warum auch immer). Ich weigere mich Gift zu sprühen, auch wenn ich dafür löchrige Äpfel im Herbst ernte.

Jewels und ich haben uns diesmal als Challenge den Apfel vorgenommen. Dabei haben wir uns keine weiteren Vorgaben gemacht. Jeder konnte das kochen, brutzeln oder backen was er wollte. Von Apfelmus bis zum Apfel im Schlafrock wäre alles möglich gewesen. Als ich die Challenge anging, blüten die Äpfelbäume herrlich. Daher wollte ich unbedingt die Blüten auf dem Foto festhalten. Ich entschied mich für einen kleinen Apfel-Kuchen. Einfach und schnell gemacht. Genau wie ich es liebe.

Und Du, Jewels. Was hast Du gezaubert? Das sind Apfelringe, oder? Da erinnere ich mich an meine Kindheit. Denn Apfelringe gab es damals manchmal von Bofrost! Mensch, hab ich da lange nicht dran gedacht! Ich hab sie ziemlich lecker und zimt-zuckrig in Erinnerung. Aber ich vermute, dass Deine um einiges leckerer sind!

Jewels: Ja, hammerlecker waren die. Richtig schön fettig und süß. Mich haben die sofort an Kirmes erinnert. Ich hab die bei mir im Gruppenbüro auf dem Hausboot gemacht und es hat gerochen wie in der Frittenbude und meine Kollegen fragten, was ich denn da bitte in der Küche veranstalte. Zum Glück konnte ich alle wieder gnädig stimmen als jeder eine kleine Portion probieren durfte. Mein Rezept kommt übrigens von dem lieben Marc von Bake to the Roots. Danke für das tolle Rezept, Marc!

Und das hier ist Liz‘ Rezept:
Apfelkuchen (für eine kleine Kuchenform, 18cm Durchmesser)

180 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Prise Salz
1/4 TL Zimt
50 g Kokosblütenzucker
50 g Rohrohrzucker
85 g weiche Butter
1 Ei
115 ml zimmerwarme Buttermilch
Ein Apfel, geschält und in Scheiben geschnitten.

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen und die Kuchenform buttern. Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zimt in einer Rührschüssel vermischen. In einer anderen Schüssel die zwei Zuckersorten mit der Butter und dem Ei cremig schlagen. Anschließend die Buttermilch hinzugeben und verrühren. Die Mehlmischung dazugeben und zu einem glatten Teig vermengen. Den Teig in die gebutterte Form geben, die Äpfel darauf verteilen und wer mag mit etwas Zimt-Zucker bestreuen. Im Ofen ca. 25 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist. Lauwarm mit Vanille-Eis servieren.

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