All, The Challenges
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It’s Time for Pumpkin Squash and Kürbis

Jewels:Oh Herbst… Heute fand ich ihn gar nicht so schlecht (eigentlich ist Sommer meine Jahreszeit). Ich bin mit meiner Mama und meiner Tochter spazieren gegangen, als mal kurz die Sonne den Kopf raus gesteckt hat. Auf dem Weg lagen so schöne, bunte Blätter, dass ich direkt angefangen habe, zu sammeln. Passte auch eigentlich ganz gut, weil ich wusste, dass ich heute noch ein herbstliches Gericht mit Kürbis kochen und fotografieren wollte. Lisa und ich hatten uns überlegt, bei diese Challenge ein Rezept mit Kürbis auszuprobieren, aber jede ein anderes Gericht.
Ich wusste sofort, was ich mache: Gebackener Butternut Squash mit rotem Risotto und Waldpilzen. Das Rezept hatte ich in meinem neuen Kochbuch gefunden „Die Grüne Stadtküche“. Das ist so ein traumhaft schönes Buch von den Machern von Food with a View, Claudia und Arne. In das Buch ist so viel Liebe und Sorgfalt reingeflossen, das Ergebnis ist der Hammer. Die Rezepte sind manchmal etwas zeitaufwändiger, daher eher was für das entspannte Wochenende und nicht für die schnelle Zauberei zwischen Kind und Chaos-Küche. Aber es lohnt sich! Wenn man sich die Zeit nimmt, die Zutaten zusammen zu sammeln und mal mit mehr Ruhe in der Küche steht, isst man auch gleich ganz anders. Der Butternut Squash ist jedenfalls so ein richtig leckeres Herbstgericht!

Liz:Die Idee mit der Kürbis-Challenge fand ich sofort gut! Überall begegnen einem ja mittlerweile Kürbisse in allen möglichen Formen und Sorten. Jewels hat sich für ein herzhaftes Rezept entschieden, wobei ich eine süße Variation wählte. Und Kekse mit Gemüse drin fand ich eine spannende Herausforderung, war allerdings etwas skeptisch, suchte ein Rezept, wandelte es etwas ab und startete die experimentelle Küche. Ich versuchte die Kekse auch meiner Tochter zu ‚verkaufen‘, allerdings ist sie wohl das einzige Kind, das Schokostücke in Keksen nicht mag und sie deswegen verschmähte. Das war wohl nix, der Versuch Gemüse in Keksen zu verstecken 🙂
Ich mag die Kekse aber trotzdem. Sie sind herrlich weich und etwas ‚matschig‘, wenn man sie nicht zu lang im Ofen lässt. Ist aber natürlich Geschmackssache. Wie so vieles im Leben.

Hier die Rezepte:

Roter Risotto mit Maronenröhrlichen im Wacholderbutternusskürbis

Für die Kürbisse
2 Butternusskürbisse à 750 g, gewaschen
5 getrocknete Wacholderbeeren
2 EL Olivenöl
1 TL frisch geriebene Zimtstange
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Für den Risotto
400 g frische Maronenröhrlinge, geputzt, alternativ andere Waldpilze
einige Zweige Petersilie, abgebraust
3 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen, gepellt und fein gehackt
1 Schalotte, gepellt und fein gewürfelt
200 g roter Reis
100 ml trockener Rotwein
500–600 ml heiße Gemüsebrühe
1 TL Steinpilzpulver
10 g Kakaobutter
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Für das Topping
2 EL frisch geröstete Pinienkerne, fein gehackt
2 TL Kakaonibs, Rohkostqualität
1 TL Salzblätter
Außerdem
50 g geriebener Pecorino

Für die Kürbisse den Backofen auf 190 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Kürbisse halbieren und die Kerne herauslöffeln. Die Vertiefung mit dem Löffel etwas weiter aushöhlen, das herausgeschabte Kürbisfleisch fein hacken und beiseitestellen. Die Schnittflächen der Kürbishälften mit einem Messer kreuzweise tief einritzen. Die Wacholderbeeren mit der flachen Messerklinge flach drücken und sehr fein hacken. Mit dem Öl und allen Gewürzen verrühren, dann die Mischung mit einem Pinsel dünn auf die Schnittflächen der Kürbisse auftragen. Die Kürbishälften auf dem Blech im Ofen 45–50 Minuten backen, bis das Kürbisfleisch gar ist.
Während die Kürbisse backen, für den Risotto die Stiele der Pilze fein hacken, große Hüte teilen. Getrennt beiseitestellen. Die Petersilie fein hacken, grobe Stiele etwa für Smoothies verwenden. In einem großen Topf 2 EL Öl auf mittlere Temperatur erhitzen, den Knoblauch und die Schalotte darin glasig dünsten. Die gehackten Pilzstiele mitbraten, bis der Pfanneninhalt duftet und Farbe annimmt. Den Reis dazugeben und rühren, bis alle Körner mit Öl überzogen sind. Mit dem Rotwein ablöschen. Die Kürbiswürfel unterheben. Dann kellenweise Brühe in den Risotto geben und stetig rühren, dabei jeweils warten, bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Abschließend das Steinpilzpulver sowie die Kakaobutter unterziehen. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor Ende der Risotto-Garzeit in einer Pfanne das restliche Öl (1 EL) auf mittlere bis hohe Temperatur erhitzen und die Pilzhüte darin unter Wenden einige Minuten lang goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken sowie mit der Petersilie bestreuen.

Für das Topping in einer kleinen Schüssel die Pinienkerne, die Kakaonibs und die Salzblätter mischen. Die fertig gegarten Kürbishälften aus dem Ofen nehmen. Zum Servieren je eine Hälfte auf einen Teller setzen, mit dem Risotto füllen und die Pilze darauf verteilen. Pfeffer frisch darübermahlen und das Topping sowie den Pecorino als vegane und vegetarische Alternativen getrennt dazu reichen.

CHOCOLATE CHIP KÜRBIS COOKIES
Zutaten:
250 g Mehl
50 g Haferflocken
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
Prise Salz
100 g Kokosblütenzucker
125 g Butter
350 ml Kürbispüree
1 Ei
1 TL Vanille-Extrakt
85 g Zartbitter-Schokolade (in kl. Stücke geschnitten oder Chocolate Chips)

Für das Kürbis-Püree einen kleinen HokKaido-Kürbis mit der Schale (aber ohne Kerne!) in Stücke schneiden, in einen Topf geben, etwas Wasser einfüllen bis der Boden des Topfes gut bedeckt ist und den Kürbis 10-15 Minuten köcheln lassen, bis die Stücke weich sind. Anschliessend mit einem Pürierstab zu feinem Püree verarbeiten und abkühlen lassen.

Für die Kekse ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Mehl, Haferflocken, Backpulver, Zimt und Salz in einer Schüssel vermengen. In einer weiteren Schüssel die Butter mit dem Zucker mit einem Handrührgerät cremig schlagen. Kürbispüree, Ei und Vanille-Extrakt hinzufügen und verrühren. Nach und nach die trockenen Zutaten hinzugeben und zu einem glatten Teig vermengen. Die Schokolade hinzufügen und den Teig für 3 bis 4 Stunden in den Kühlschrank geben. Anschliessend mit einem Löffel etwa walnußgroße Klekse auf das Backblech geben und etwa 12 Minuten backen.

1 Kommentare

  1. Ein kleines Kürbisfest und so so tolle Fotos, uns wird gerade sehr herbstlich :-). Wir freuen uns riesig, dass der Butternut geschmeckt hat und natürlich über die wunderbar anerkennenden Worte über unser Buch, tausend Dank! Und diese bestimmt sehr leckeren Cookies werden unbedingt nachgebacken – auch den Schokostückchen darin wären wir nicht abgeneigt, im Gegenteil ;-).
    Lieben Gruß, Arne & Claudia

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