The Challenges
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Sleepless in the Kitchen

Liz:Es ist kurz nach Mitternacht und ich steh in der Küche. Um mich herum Mehl, Zucker, zwei Dosen Kichererbsen, außerdem ein mit Butter beschmiertes Handy (!). Ich bin in einem merkwürdigen Zustand: Fühle mich ein bisschen wie zwischen zwei Welten. Man nennt das wohl auch Jetlag at it’s best. Am Tag zuvor bin ich mit meiner Tochter nach einer 24-stündigen Reise aus Colorado wieder Heim gekommen. Einer Rückreise, auf der ich 24 Stunden nicht geschlafen habe. Abends bin ich totmüde ins Bett gefallen, aber nach zwei Stunden war ich wieder hellwach. Hin- und Herwälzen im Bett hat nicht das gewünschte Ergebnis gebracht, also dacht ich, ich tue etwas Produktives und mach mich an unsere nächste Challenge. Ich hatte (ebenfalls in einer schlaflosen Nacht in den Rocky Mountains) etwas über „Chickpea-Blondies“ gelesen und habe Jewels in Hamburg angefunkt und ihr die Idee vorgeschlagen.
Was da in mich gefahren war, frag ich mich allerdings jetzt – um kurz nach Mitternacht in der Küche. Mir steigt der Geruch von pürierten Kichererbsen in die Nase und rümpfe genau diese. Den Geruch verbinde ich mit Humus & Orient, aber so rein gar nicht mit einem leckeren Kuchen. Egal, denk ich mir, das hier ist ein bisschen experimentelles Backen. Also alles rein in die Schüssel, verkneten und schauen was dabei herumkommt. Währenddessen lass ich die Reise in die Rockies Revue passieren und freue mich über meine neue Kamera, die „Olympus Pen7. Mir fehlte immer eine Kamera, die ich auf Reisen mitnehmen konnte. Bislang hab ich immer mit meinem Handy fotografiert, weil ich die große Spiegelreflexkamera nicht mit schleppen wollte. Genügend Erfahrungen für einen ganzen Bericht hab ich noch nicht – ich üb noch weiter.

Aber zurück in die Nacht und den „Chickpea-Blondies“: Nach dem Naserümpfen folgt allerdings eine echte Überraschung! Die Blondies schmecken wirklich unglaublich gut und der Geschmackstest bei meinen drei Kollegen am nächsten Tag in der Agentur bestätigt: Die Kichererbsen sind unglaublicherweise nicht zu schmecken.

Jetzt ist Jewels gerade wieder über den großen Teich geflogen für eins unserer nächsten Buchprojekte! Mehr dürfen wir nicht verraten, aber es wird spannend! Und wir sind für kurze Zeit wieder „Two girls cooking on two continents.“
Ich hadere weiter mit dem Jetlag und der Zeitverschiebung. Ich glaub, ich bin dafür einfach nicht gemacht. Wie ist es bei Dir, Jewels, bist du jetzt auch Sleepless in the Kitchen, nur in New York und zu anderen Zeiten?

Die eckige Form ist übrigens von „Villeroy & Boch“ und hat genau die richtige Größe für einen Zweipersonen-Haushalt. Und noch was: Wir werden hier im Übrigen nicht gesponsert von irgendwem. Das sind einfach Links, die wir gern mit euch teilen, weil wir von den Sachen überzeugt sind!

 

Jewels:Liebe Grüße aus New York! Ich komme mit dem Jetlag ausnahmsweise ganz prima klar – wenn meine 3-jährige Tochter nicht schon um 4 Uhr morgens wach werden würde, wäre alles prima. Ein bisschen Zucker hilft da immer für einen guten Tag in den Start. Vor lauter Angst vor dem bösen Zucker habe ich allerdings bei diesem Rezept etwas zu sehr am Zucker gespart. Die schmeckten so gar nicht süß. Zum Glück hatte ich von unseren sündigen Cupcakes neulich noch etwas Karamell im Kühlschrank. Das habe ich kurzerhand darüber gekippt und schon war das Problem mit der mangelnden Süße gelöst. Jetzt war nur der böse Zucker wieder da, hach, es ist ein tägliches Hadern mit dem Dürfen und Wollen…

Chickpea-Blondies
430 g abgetropfte Kichererbsen (etwa 1,5 kleine Dosen)
8 EL geschmolzene Butter
100 g brauner Muscovado-Zucker
1 TL Vanille-Extrakt
Prise Salz
165 g Mehl
50 g gehackte Schokolade (50 %)

Alle Zutaten (bis auf das Mehl und die Schokolade) in einen Standmixer geben und pürieren. In einer Schüssel die Masse mit dem Mehl verkneten und die gehackte Schokolade unterkneten. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen, eine eckige Form mit Butter ausstreichen und den Teig hineindrücken. Für etwa 25 Minuten backen.

5 Kommentare

  1. Hey ihr beiden Jetsetter,
    das klingt nach ganz fantastischen Reisezielen und Projektplänen!
    Wahnsinn – ihr landet nun schon seit Jahren in meiner Inbox. Von euch zu lesen, und dann auch noch wieder auf zwei Kontinenten, da stimmt einfach meine Ordnung ☺️
    Lasst es euch gut gehen!

    • Liebe Veronika,
      wie schön von DIR zu hören! Danke für Deinen lieben Kommentar. Ja, wir freuen uns auch immer wieder über neue Pläne, Projekte und ein aufregendes Leben 🙂
      Schön, dass wir nun schon so lange in Deiner Inbox landen!
      Ganz liebe Grüße, Lisa

  2. Elke Malin Jepsen sagt

    Rezepte, die ich liebe, unkompliziert, kurz und knapp, mit Zutaten, die man eigentlich immer vorrätig hat. So macht Kochen Spaß und gute Laune.
    Danke für eure inspirierenden Ideen
    Habt´s gut, Elke

    • Liebe Elke, was für ein schöner Kommentar! Ja, so lieben wir es auch – unkompliziert, weil wir alle ein volles Leben mit Familie und Arbeit haben. Und trotzdem möchten wir nicht, dass Essen & Genuß zu kurz kommt. Schön, dass Du uns auf unserem Blog besucht hast! Liebe Grüße, Liz

  3. Das kenne ich doch 😀
    Da ich frecht spät jeden Tag von der Arbeit heim komme, wird es auch mal gerne Mitternacht in der Küche. Aber ich mache es ja gerne und entspanne wunderbar beim kochen oder backen. Und wenn es den anderen dann schmeckt, umso schöner 🙂

    Liebe Grüße, Genevieve
    http://www.facilityinfashion.de

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