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A huge challenge: Cooking for kids.

Jetzt, wo auch Jewels Nachwuchs hat, stellt sich bei uns oft die Frage, was kochen wir? Vor allem muss es meistens schnell gehen. Während bei Jewels noch die gekochten Möhrchen glücklich machen, ist bei uns viel öfter das „Mag-ich-nicht“ zu hören. Da muss man dann die Nerven bewahren und innovativ sein. Ich habe auch schon mal versucht, meiner Tochter Couscous als Mini-Nudeln zu verkaufen! Aber dumm sind die Kleinen ja nicht, und ich muss zugeben, dass das nicht klappte. Viele gehen davon aus, weil ich Autorin des Kinderkochbuchs Anni kocht für Kinder bin, dass meine Tochter alles essen würde. Nein, leider ist das nicht so. Auch wir haben Phasen, wo gesund gegessen wird und man ganz glücklich ist und denkt, jetzt sei der Knoten geplatzt. Dann aber, von heut auf morgen, schmeckt etwas nicht mehr und wird abfällig mit einem „Iiiiiih“ abgestraft. Ich kann allen frustrierten Eltern nur raten: durchhalten, stark bleiben und kreativ werden!
Oft hilft es, die Kleinen mit in die Vorbereitungen zu integrieren. Ihnen Vertrauen entgegenbringen, dass sie die Gurken schon allein schälen können. Wenn sie das dann schaffen, sind sie stolz, und die Bereitschaft Neues zu probieren, ist viel größer.

Momentan ist es für unsere Kleine spannend, Früchte mit Milch, Joghurt und Getreide zu Smoothies zu vermengen. Deswegen gibt es hier auch das Rezept aus unserem Kinderkochbuch. Erzählt doch mal: Wie ist das Essen mit Kindern bei euch? Was sind die Lieblingsgerichte und was geht gar nicht? Wir freuen uns auf euer Feedback!

Cooking with kids is a huge challenge! People always think, just because I’m an author of a childrens’s cookbook that my child eats everything. No! She doesn’t. I hear a lot of „boohs“ for some foods lately. What I notice is that integrating the kids in the cooking process helps a lot. Giving them chores and tasks gives them the feeling of creating something new themselves. Right now our daughter loves mixing up fruits, yoghurt, oats and milk. Obviously drinking fruit is more interesting than chewing it! How is your experience with cooking for kids? Do you have a dish that your little ones absolutley love? Let us know. We’re curious!

– Liz

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Frucht-Smoothies

Ergibt:
2 Gläser Erdbeer-Smoothie
und 2 Gläser Blaubeer-Smoothie

1 Glas frische Erdbeeren
1 Glas frische Blaubeeren
2 Bananen
4 El Natur-Joghurt
8 El Haferflocken
4 El ganze Mandeln
2 Gläser Milch
2 El Honig oder Ahornsirup

Erdbeer-Smoothie:
Die Beeren waschen, bei den Erdbeeren die grünen Stiele und Blätter entfernen. Die Erdbeeren mit der geschälten Banane, zwei Esslöffeln Joghurt, vier Esslöffeln Haferflocken, zwei Esslöffeln Mandeln und einem Glas Milch im Standmixer pürieren. Nach Geschmack mit Honig oder Ahornsirup süßen.

Blaubeer-Smoothie:
Für den Blaubeer-Smoothie mit der anderen Hälfte der Zutaten genauso verfahren.

Anni_Kocht_Kinder_Titel

Anni kocht für Kinder, ISBN-13: 978-3402129913

 

3 Kommentare

  1. Ela sagt

    Ach ja, das leidige Thema essen mit Kindern. Ich habe zwei Jungs, die außer Süßspeisen nichts mögen. Noch dazu verweigert der eine jegliche Art von Obst und Gemüse. Reis ist bäh und Nudeln auch und Fleisch sowieso. Deswegen gibt es bei uns sehr oft Brotzeit oder eben süße Breie, Pfannkuchen usw. Und für die Eltern wird extra gekocht. Smoothies funktionieren auch teilweise. Sogar beim Obstverweigerer. Allerdings darf es nicht zu exotisch sein (Also keine Mango, Melone etc.) und es muss trotz Megaturbo-Standmixer nochmal gesiebt werden, um jegliche Stückchen zu umgehen. Euren Smoothie werde ich auf alle Fälle mal ausprobieren. Ich glaube der hat gute Chancen – gesiebt natürlich …

  2. Lisa sagt

    Hallo Liz und Jewels,
    mein Kinder sind mittlerweile Teenies. Als sie klein waren, wechselten die Vorlieben häufig. Erst gingen als gekochtes Gemüse nur Erbsen, dann war fast alles außer Erbsen o.k. Zum Glück konnte ich sie mit Rohkoststicks (Gurke/Paprika/Karotte) und Dip fast immer haben und mit aufgeschnittenem Obst. Lustigerweise haben beide schon immer gerne Oliven gegessen. Rosinen wechselten auch zwischen Hauptmahlzeit und „will keine toten Fliegen im Essen“.
    Je älter sie wurden, umso mehr wurde akzeptiert. Natürlich gibt es immer noch Vorlieben. Ich glaube, das Beste ist die Sache locker anzugehen, denn dann gibt man den Kindern die Chance die Vorlieben zu ändern. für die Erwachsenen in der Familie habe ich schon oft extra gekocht oder einen Teil einfach abgezweigt und anders gewürzt … Später mussten sie auch Dinge, die sie nicht liebten akzeptieren, irgendwas war bei jeder Mahlzeit dabei, das sie mochten. Zusätzlich haben wir dann Wunschgerichtetage gemacht.

    Liebe Grüße
    Lisa

  3. Lisa sagt

    … was ich noch vergessen habe: Am allerliebsten mochten meine Kinder Dinge, die sie selbst ernten (oder sogar selbst pflanzen) durften. Da schmecken simple Kartoffeln paradisisch, wenn man sie selbst aus der Erde holt.
    LG Lisa

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