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Baking like a Roman

Baking like who? Have you ever heard of the Römertopf? I’m sure some never have and for others it will trigger childhood memories. I come from the latter category. I remember how my parents would make meals in the Römertopf: they would put potatoes, cabbage, pork, beef, or chicken into the pot (everything raw), with a little bit of broth, and bake it for a long time. Everything always came out so moist and flavorful!

After I had moved out of my parents, I kinda forgot about the Römertopf for many years – until I moved to the US. When I moved here, I wanted to bring things that would make me feel like home. So I brought my favorite old, rusty potato peeler, photos, a couple of books… A while later my parents brought me a Römertopf during one of their visits and it made me so happy. My husband had never seen one and now he loves my Römertopf dishes. Since I don’t eat meat, I usually just throw a bunch of veggies in there, like brussel sprouts, potatoes, onions, cabbage, basically whatever I have at home. I love that all nutrients stay in the pot!

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Yesterday for the very first time I wanted to try a sweet Römertopf dish. I made Ricotta Polenta Cake with berries. It is so good! I found the recipe in the Amazing Grains book (Neuer Umschau Verlag). The original recipe doesn’t ask for a Römertopf, but just a normal pie pan. But since the Römertopf is so versatile, I think almost any recipe will work in it!

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And here is the recipe for 6-8 people

– 175 g soft butter
– 225 g sugar (I used only half of this and it was plenty sweet for me)
– 100g ricotta (you can use yogurt instead)
– a splash of lemon juice
– 3 eggs
– 175 g of polenta
– 100 g almond flour
– 2 teaspoons of baking powder
– 300 g of berries (I used blackberries and raspberries)
– powdered sugar for decoration

The recipe asks to preheat the oven to 160° Celsius (320° Fahrenheit). But if you are working with a Römertopf, you should not do that because the clay of the pot should not be exposed to fast temperature fluctuations. Also, before every use, the Römertopf needs to sit in water for 10 mins. That way the clay can take in water, that it will give to the content throughout the cooking/baking process. That’s why everything stay so moist! But back to our recipe:

Whip together the butter with the sugar until foamy. Add ricotta, lemon juice, and one egg. Keep whipping, and slowly one after the other add the two other eggs. Mix in polenta, almond flour, and baking powder. Lastly, gently add the berries.

Pour the dough into the Römertopf and put it into the cold oven. Then turn the oven to 160° Celsius (320° Fahrenheit) and bake for one hour. Serve with powdered sugar, and optionally more berries and whipping cream.

 

And now for our German friends:

Kennt Ihr den Römertopf ? Ich glaube, dass viele von Euch den entweder gar nicht kennen – aber wer ihn kennt, der liebt ihn, weil er an Kindheit erinnert. Ich habe viele Römertopfkindheitserinnerungen. Meine Eltern haben oft Gerichte im Römertopf gekocht, meistens sehr ähnlich, immer mit Kartoffeln, Kohl, Zwiebeln, etwas Brühe und dann noch irgendein Fleisch, meistens Schwein. Ich weiß noch, dass das Fleisch immer total saftig blieb, weil ihm der Römertopf eben keine Feuchtigkeit entzieht. Im Gegenteil: Weil er vor jeder Nutzung gewässert wird, gibt er sogar noch Flüssigkeit an das Essen ab!

Als ich bei meinen Eltern ausgezogen bin, habe ich den Römertopf für einige  Jahre erstmal vergessen. Erst als ich später in die USA ausgewandert bin, habe ich nach Dingen gesucht, die helfen, dass ich mich hier zu Hause fühle. Dazu gehörte so ein oller, rostiger Sparschäler, der schält, wie kein zweiter, ein paar Fotos, Bücher… Bei einem ihrer Besuche brachten meine Eltern dann einen Römertopf mit, und ich habe mich riesig gefreut. Mein Mann kannte so einen Topf gar nicht, ist aber jetzt immer begeistert, wenn ich mal was im Römertopf koche. Da wir kein Fleisch essen, gibt‘s irgendein Gemüse, zum Beispiel Rosenkohl, Kartoffeln, Kohl, was ich gerade da habe. Ich finde super, dass es so leicht zu machen ist und dann auch noch alle Nährstoffe im Topf bleiben!

Jetzt hab ich zum ersten Mal eine süße Speise im Römertopf zubereitet, und zwar Ricotta-Polenta-Kuchen mit Beeren. Das Rezept kommt aus dem Buch „Amazing Grains“ (Neuer Umschau Verlag). Im Rezept steht eigentlich nix von Römertopf, sondern nur von Kuchenform, aber ich habe es einfach mal getestet, und es hat super geklappt.

Hier nun endlich das Rezept für 6-8 Personen:

– 175 g weiche Butter

– 225 g Zucker (ich habe nur die Hälfte genommen und es war trotzdem süß genug für mich)

– 100 g Ricotta (zur Not geht auch Joghurt)

– ein Spritzer Zitrone

– 3 Eier

– 175 g Polenta

– 100 g gemahlene Mandeln

– 2 Teelöffel Backpulver

– 300 g Beeren (ich habe Brombeere und Himbeeren genommen)

– Puderzucker zum Berieseln

Das Rezept geht nun eigentlich so los, dass man den Ofen auf 160 Grad vorheizen soll. Wenn Ihr einen Römertopf benutzt, müsst Ihr das aber weglassen, weil der Ton keinen großen Temperaturunterschieden ausgesetzt werden darf. Stattdessen muss er vor jeder Nutzung gewässert werden: Also einfach Spüle mit Wasser volllaufen lassen, Römertopf für 10 Minuten reinlegen und fertig. Der Ton saugt sich dann mit Wasser voll und gibt es dann während des Kochens/Backens wieder an das Gericht ab. Deswegen bleibt alles so saftig!

Jetzt aber zurück zum Rezept:

Die Butter in einer großen Rührschüssel mit dem Zucker schaumig rühren. Ricotta, Zitrone und ein Ei zugeben und unterrühren. Die anderen beiden Eier einzeln unterrühren. Polenta, Mandeln und Backpulver untermengen und zuletzt die Beeren unterheben.

Den Teig in die Form füllen (diesmal in den Römertopf), glatt streichen und auf mittlerer Schiene für 1 Stunde backen. Anschließend mit Puderzucker bestreuen und mit noch mehr Beeren oder Schlagsahne servieren!

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Hier könnt Ihr mehr über den Römertopf erfahren: www.roemertopf.de

– Jewels

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2 Kommentare

  1. Oh, das man darin sogar Kuchen backen kann, wusste ich nicht.
    Meiner steht seit Jahren ungenutzt herum. Das werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren.

    Übrigens finde ich die Idee eures Blogs großartig. Nicht das Thema Food an sich, sondern dass ihr von zwei verschiedenen Kontinenten aus bloggt. Und in euer Logo habe ich mich auch verliebt. Das ist wirklich wunderschön.

    Liebe Grüße
    Raphaela

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