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Der 1. Advent naht mit unseren Winterapfel-Plätzchen

Liz:Ich bin total in Advents-Stimmung! Das erste Advents-Wochenende naht und es gibt doch nichts Aufregenderes als Vorfreude! Ich freu mich darauf, Teig zu kneten, ihn auszurollen, Förmchen auszusuchen, Kekse auszustechen und auf den Duft in der Küche nach Zimt, Nelke und Vanille. Wir werden Kränze binden und dekorieren, den Kamin anzünden und es ganz familiär angehen. Vielleicht hat jemand Lust auf unser „Winter-Apfelplätzchen-Rezept“? Wir teilen es gerne. Vor 5 Jahren haben wir es fotografiert für unser Buch „Advent Advent„. Lang ist’s her. Wir haben es sozusagen aus den Tiefen unserer Schubladen geholt, dabei sollte es garnicht vergessen werden, sondern wir teilen es heute gern mit euch.

Jewels, was habt ihr vor am 1. Advents-Wochenende? Erzähl doch mal!

Jewels:

Gerade habe ich meine Fünfjährige ins Bett gebracht und sie sagt zu mir: „Mama, ich freue mich schon so auf morgen“. Ich: „Warum denn?“ Sie: „Na, da kann ich doch das erste Türchen aufmachen!“ Richtig! Da war doch was. Ich habe zwar viele kleine mini Geschenke besorgt, aber noch nichts eingepackt und hätte das ohne diese niedliche Erinnerung auch komplett vergessen. Ich weiß noch, wie meine Mama immer am 30.11. bis spät abends noch 48 kleine Pakete eingewickelt hat für meine Schwester und mich. Ich musste dann immer noch mal nach unten, um heimlich um die Ecke zu gucken. Für mich hat sie jahrzehntelang einen Adventskalender gemacht, auch als ich schon ausgezogen und verheiratet war. Dieses Jahr habe ich auch wieder einen bekommen und mich riesig gefreut. Bestimmt ist auch deshalb für mich die Adventszeit so sehr mit dem Adventskalender verbunden. Ich hoffe, ich halte das die kommenden Jahre auch durch für meine zwei Mädchen immer einen zu basteln.

Liz:Apropos Adventskalender. Eine der hübschesten Kalender, die wir auch vor einigen Jahren machten, ist definitiv der Einmachglas-Adventskalender. Er macht sich super auf dem Kaminsims oder im Regal gestapelt. Dafür haben wir einfach 24 Gläser gesammelt und sie in Weihnachtsrot angesprüht. Die Deckel kann man  mit hübschen Zahlen beschriften und dann sind der Kreativität beim Befüllen keine Grenzen gesetzt.  Nun aber gibt es endlich unser leckeres Rezept:

Winter-Apfelplätzchen
ergibt 40 Stück
50 g getrocknete, weiche Apfelringe
125 g zimmerwarme Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
½ TL Zimt
1 Ei
285 g Mehl plus etwas für die Arbeitsfläche
1 Ei
100 g Zucker
½ TL Zimt

Apfelringe in sehr kleine Stücke schneiden. Butter, Zucker, Salz und Zimt mit den Quirlen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Das Ei zufügen und verrühren. Mehl und Apfelstücke nach und nach zugeben, mit den Händen zu einem glatten Teig zusammenfügen und etwa 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 5 mm dick ausrollen, mit einem Ausstechförmchen Kreise ausstechen (Ø 6 cm). Aus den Kreisen mit einem kleineren Ausstecher nochmals Kreise ausstechen, sodass sich Ringe ergeben. Die Ringe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Ei trennen, das Eigelb mit 1 Esslöffel Wasser verquirlen und die Kekse damit bestreichen. Zucker und Zimt mischen und die Kekse damit bestreuen. Im Backofen 10–15 Minuten goldbraun backen. Vollständig auskühlen lassen, bevor sie dekorativ aufgehängt werden.

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