All, The Challenges

Festliches Dinner mit Gans bei uns Zweien

Liz: Das gab’s bei uns erst einmal: Fleisch auf dem Blog! Da sind wir schon fünf Jahre online und bis auf ein Burger-Rezept komplett fleischlos im Netz unterwegs, wobei ich mich ja durchaus (und auch gern) nicht-vegetarisch ernähre. Aber da Julia sich fast ausschließlich pflanzlich ernährt, haben wir immer viele Alternativen gefunden. Aber nun stand Thanksgiving an und uns war festlich zumute, also wollten wir eine Ausnahme machen. Und wie es der Zufall wollte, wurde ich auf ein Instagram Account aufmerksam, der ganseinfach heißt und genau das ins Haus liefert: Gänse. Die Jungs von ‚ganseinfach‘ stellten uns kurzerhand zwei Bio-Gänse samt Beilagen zur Verfügung (vielen Dank!) und passend zum Thanksgiving klingelte der Postmann mit den tierischen Paketen bei Julias Familie und bei meiner Familie. Es war super verpackt – alles gekühlt und vakuumisiert.

Wir hatten beide etwa 10 Gäste geladen. Bei mir war es absolute Premiere, denn eine Gans gab es noch nie bei mir zu Hause. Normalerweise bin ich nicht für Essen zu begeistern, das schon fertig zubereitet ist, aber in dem Fall war ich total begeistert! Die Bio-Gans muss nur 1 Stunde bei 120 Grad in den Ofen und dann nochmal für 5 Minuten bei hoher Hitze ‚aufgeknuspert‘ werden (ein neues Wort, das ich bis dahin noch nie gehört hatte!). Dazu gab es Rot- und Grünkohl sowie Knödel mit leckerster Beifuß-Orangen-Sauce. Ich hatte dazu noch entdeckt, dass man grüne Bohnen auch anders essen kann, als in Speck ummantelt. Ich panierte die Bohnen in Parmesan und schob sie mit in den Ofen und bin seit gestern Grüne-Bohnen-in-Parmesan-Mantel-Fan! Meine Mutter machte noch ihr berühmtes Backobst, bestehend aus Kirschen, Aprikosen und Backpflaumen, das eingekocht, mit gerösteten Mandeln bestreut und warm serviert wird. Dazu hab ich noch ein paar mehr Kartoffelklöße gemacht, so dass es für sechs Erwachsene und vier Kinder gut reichte. Ich kann euch sagen: Es war ein Festessen! Mega-lecker und es gab ganz viel Lob. Ein wirklich gelungener Abend!

Und wie es bei Jewels Familie so war? Das erzählt sie am besten selbst.

Jewels:

Für mich war es natürlich ein großer Schritt, so ein ganzes Tier in den Ofen zu schieben. Und es bleibt auch eine große Ausnahme, die ich vielleicht einmal im Jahr genieße. Umso mehr ist es für mich und meine Familie auch etwas Besonderes gewesen. Die Gans war tatsächlich innen saftig und außen kross. Durch die Füllung von Zwiebeln, Äpfeln und Orangen hatte sie ein besonders leckeres Aroma. Noch ein Tipp von mir: Wir waren zu zehnt und uns hat eine Bio-Gans voll und ganz gereicht. Ich habe noch ein paar Beilagen dazu gemacht: Rosenkohl-Salat mit Radieschen, Äpfeln und Zitronenvinaigrette, Zimt-Honig-Karotten, grüne Bohnen und Kartoffelgratin.


Reklame: Die Gänse wurden uns von ‚ganseinfach‘ zur Verfügung gestellt, aber Inhalt und Meinung des Beitrages sind dennoch persönlich und unbeeinflusst.