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Jetzt wird ausgepackt.

Liz und ich werden öfter gefragt, was sich so in unserer Kameratasche versteckt. Deswegen gibt’s diesmal kein neues Food Foto, sondern einen Blick hinter die Kulissen! Heute mach ich für Euch mal meine Fototasche auf und zeige, was drin ist, wenn ich Food fotografiere. Für alles Andere wird natürlich was anderes eingepackt! Also wenn ich Architektur oder Portraits mache, sieht die Tasche schon wieder ganz anders aus. Aber das interessiert Euch Foodies ja nicht. 🙂 Also los geht’s:

Zunächst mal zur Tasche. Ich bin großer Kelly Moore Fan und benutze immer diese hier. Wenn’s mal nur ein Objektiv mit Kamera ist, dann diese hier. Beide super! Niemand ahnt, dass man gerade Equipment im Wert von X Tausend Mark mit sich schleppt, weil von außen alles nach Lippenstift und Puder aussieht!

Kameras

Vielleicht eins vorweg: Ich bin Canon. Aber die meisten Objektive gibt es ganz ähnlich auch für Nikon und andere Marken! Ich finde, das ist eh alles das gleiche. Entscheidend ist, wer hinter der Kamera steht!

Was meinen Kamerabody angeht, muss ich erstmal durchatmen. Endlich, endlich, seit HEUTE!!!! bin ich auch glücklicher Canon 5D Mark III Knipser! Das hat aber auch gedauert. Hab’s ewig vor mir her geschoben, dann doch erst den neuen Rechner gekauft und wieder gespart und dann ging’s endlich. Aber natürlich bleibt auch die Canon 5D Mark II weiterhin in Benutzung! Die wird jetzt zu meiner glänzenden Zweitkamera erhoben.

100mm

Nun zu den Linsen: Am häufigsten benute ich in letzter Zeit das 100mm Macro Objektiv. Damit kann man super ganz nah ran zoomen und kriegt super Details! Diese mini Macarons zum Beispiel sind dafür sehr gut geeignet.

85mm

Wenn’s nicht ganz so nah sein muss, eignet sich das 85mm Objektiv. Das ist netterweise auch wesentlich günstiger, als das 100mm. Also super für Einsteiger! Und wer dann trotzdem mal ganz nah dran will, der dreht einfach den Zwischenring zwischen Body und Objektiv, dann hat man sozusagen einen kleinen Macro-Effekt.

50mm

Wenn mal richtig viel drauf soll, nehme ich das 50mm Objektiv. Meins ist dieses hier. Das gibt’s aber auch noch als billigere Version. Das ist dann etwas weniger gut in der Schärfe und Fokusschnelligkeit, aber für Einsteiger trotzdem super! Und dann gibt’s das auch noch in der Oberprofi-Luxusversion. Steht auf meiner Wunschliste, aber wer weiß, wann das mal klappt…

Universalobjektiv

Manchmal fotografiere ich Food auch direkt im Restaurant. Die wollen dann meistens eine Mischung aus Essen, Portrait, Interieur, Action…  Da bringe ich dann mein komplettes Linsen-Repertoire mit. Wer das nicht hat oder sich auf reisen nicht tot schleppen möchte, nimmt am besten das 24-105mm. Das ist ein Universalobjektiv. Das heißt, man kann zoomen und ist ganz fix, von ganz nah, bis ganz weit, also super, wenn’s schnell gehen muss!

Computer

Nach dem Knipsen lade ich immer alles auf mein Mac Book Pro. Erstmal alles in Lighroom sichten, eine Basisbearbeitung durchführen (Farben, Belichtung, Kontrast…) und dann bei Bedarf noch in Photoshop ausbessern. Nicht fehlen darf bei mir mein Grafik-Tablett. Ich sitze so viele Stunden vor dem Rechner und schiebe Pixel umher, da bekomme ich bei einer normalen Maus ganz schnell eine Sehnenscheidenentzündung am Handgelenk. Kennt Ihr das auch?

tipps und tricks

Ok, zum Abschluss noch zwei Tipps: Mein Mann Mike ist ja so ein Obertechi und guckt immer, was es gerade so Neues gibt. Ohne den wären meine gesamten Daten schon im Pixelhimmel (anstatt auf meinem drobo) und ich würde immer noch 4GB Karten nutzen. Also jedenfalls hat er neulich diese suuuuuper schnellen USB-Sticks entdeckt. Damit fliegen die Fotos förmlich auf die Festplatte. Finde ich gerade leider nur im US amazon. Das ist ja doof! Na gut. Tipp Nummer 2: Der externe Auslöser! Fehlt in meiner Tasche nie und wird immer benutzt wenn mit Stativ und langer Belichtungszeit fotografiert wird. Gibt’s jetzt auch ohne Schnur. Hat mein Techi-Husband mir natürlich längst besorgt und liegt seitdem unbenutzt in der Kameratasche. Never change a working system. Aber ist bestimmt praktisch, wenn man sich einmal gegen seinen Gewohnheitsschweinehund durchgesetzt hat.

So, was hab ich vergessen?? Sagt Ihr’s mir in den Kommentaren! Wer nun noch lernen will, wie man mit dem ganzen Krempel vernünftug umgeht, kommt am besten zu einem unserer Workshops.

– Jewels

7 Kommentare

  1. Liebe Julia,
    für diesen Post hätte ich dir vor einem 3/4 Jahr die Füße geküsst! Endlich jemand, der Tacheles redet! Dank dir!
    Alles Liebe
    Veronika

  2. Ihr Lieben! Was für eine schöne Kameratasche. Die kommt sofort auf den Wunschzettel. Habt viel Spaß im wirklich wunderschönen Factory Hotel in Münster. Liebe Grüße
    Nina

    • Ja, die Tasche ist wirklich super und kommt mittlerweile auf alle Shootings mit. Liebe Grüße!!

  3. Hallo, danke für den Einblick in deine Ausrüstung! Eine Frage noch: hast du auch spezielles Equipment für das Licht mit (Auf heller, Blitz, etc.)?
    Lg

    • Hallo Peter, ich benutze immer, wenn es geht natürliches Licht. Gerade im Winter ist das manchmal schwierig, weil die Tage dann so kurz sind. Für den Fall habe ich mir neulich diese Lampe zugelegt: http://www.lowel.com/ego/. Habe ich bisher noch nicht getestet, habe aber gehört, dass die schön weiches, weißes Licht macht. Könntest Du ja mal testen! Einen Aufheller habe ich natürlich immer dabei. Da nehme ich so einen einfachen mit weißer oder silberner Oberfläche. Da geht aber auch jedes weiße Handtuch! 🙂

  4. Hallo, das ist ein wirklich hübscher Blick hinter die Kulissen. Vielen Dank dafür 🙂

    Liebe Grüße
    Giulia

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