All, The Challenges
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Jewels wants S’more! Liz nicht.

Es gibt Dinge im Leben, die hat man noch nie ausprobiert. Oft fährt man ja auch ganz gut damit, sich auf seinen Instinkt zu verlassen. Der sagt einem meistens, was einem schmeckt oder eben nicht. Ich jedenfalls hatte noch nie etwas gemacht, das sich „S’more Pie“ nannte. Als Jewels mit dem Rezeptvorschlag in meiner Inbox aufschlug und ich das ‚Rezept‘ las, musste ich laut lachen! Was für ein Kinderrezept, dachte ich mir! Butter mit Keksen zusammen kneten, Schokopudding oben drauf und dann noch Marshmellows darauf verteilen! Bei dem Gedanken an diese Zuckerbombe wurde mir schon ganz anders. Weil ich aber kein Spielverderber bin, habe ich mich tapfer an das ‚Rezept‘ gemacht und für Jewels einen „S’more Pie“ gebastelt. Eigentlich wollte ich die Marshmellows erst schmelzen und dann auf dem Schokopudding verteilen. Daraus wurde aber nix, weil sich in meinem Topf eine zähe, klebrige Masse bildete, die ich trotz größter Bemühungen nicht aus dem Topf und auf den Pudding befördern konnte. Also schnitt ich kurzerhand die Marshmellows in kleine Stücke, verteilte sie oben drauf und schmurgelte das ganze mit dem Küchen-Bunsenbrenner an. Ich muss gestehen, dass ich großer Fan des Fotos bin, aber essen konnt ich den kleinen Kuchen nicht. Es gibt einfach eine Grenze des essbaren Zuckers bei mir und die ist definitiv bei dieser Sache überschritten!

Da ich weiß, dass Dein Mann großer Fan dieser Zuckerbombe ist, Jewels, muss ich wohl nicht fragen, wie das ganze bei Dir ankam, oder?

Natürlich liebt Mike diesen Kuchen! Den könnte er jeden Tag essen! Und ich finde den auch super. Unten schön kross, dann schokoladig-cremig und oben drauf schön süß. Ist doch super! Klaro, gesund ist das nicht, aber wir essen schon bei der Hauptspeise immer so gesund, da darf das Dessert auch mal so richtig amerikanisch ungesund sein. Also ich kann den nur empfehlen!!

Übrigens das Problem mit den Marshmellows ist normal: Man muss einfach so lange weiter rühren, bis sie richtig flüssig werden und dann die ganze Soße über den Kuchen kippen. Das klappt schon! Aber die Lösung von Liz geht natürlich auch…

Hier nun zum Rezept:

Der Boden:

1 Becher zerkrümelte Graham Cracker (in Deutschland am ehesten zu vergleichen mit Vollkornbutterkeksen

4 Esslöffel geschmolzene Butter

2 Esslöffel brauner Zucker

Alles zusammen kneten und in eine Pie-Form pressen. Das ganze für ca 10 Minuten bei 180° backen, damit es schön fest und knusprig wird. Komplett abkühlen lassen.

Für die Schokoladenschicht kann man sich entweder die Arbeit machen und einen Schokoladenpudding selbst zubereiten. Oder man macht es wie ich und backt den einfach aus einer Packung. Schmeckt mir persönlich sehr gut.

Für die obere Schicht schmilz man zwei Hand voll Marshmellows im Topf. Dafür braucht es etwas Geduld. Ganz lange denkt man: Das klappt doch nicht. Aber es klappt! Die flüssigen Marshmellows über den Kuchen kippen und das Ganze für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

– Liz and Jewels

 

2 Kommentare

  1. liebe liz, liebe jewels,
    jaa auch ich finde diese Fotos total toll…ich bin verliebt in sie!
    aber essen würde auch ich das ganze NIEMALS :)))
    für mich auch viel zu süß!

    liebe grüße
    Saskia ♥

    • Liebe Saskia,
      schön zu wissen, dass es auch anderen so geht 😉
      liebe grüsse, liz

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