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Schokoriegel in gesund und lecker

Jewels: Ich esse sehr gerne und täglich Schokolade. Am liebsten mag ich Helle, Dunkle, mit Nüssen, ohne Nüsse, mit Minze, mit Krokant, Vollmilch, mit Fruchtfüllung und mit Nougat. Ach ja, auch mit Karamell. Mein Mann und ich machen jeden Abend DIE Schublade auf (habt Ihr so eine auch?), und stapeln das süße Schoko-Portfolio auf den Couchtisch. Leider sorgt mein Mann auch immer dafür, dass die Schublade nie leer ist. Wenn er mal länger weg ist, versuche ich mich auf Entzug zu stellen, in dem ich die Schublade nicht neu befülle. Das klappt sogar manchmal.

Insofern war ich sofort dabei, als Liz neulich vorschlug, wir sollten doch mal Schokoriegel-Klassiker „nachkochen“ – und zwar in gesund. Dass mein Schokoladenkonsum nicht gesund ist, weiß ich nämlich schon. Und dass Schokolade ohne Industriezucker auch schmecken kann, weiß ich auch schon, das hat mir Anna von Gleem bewiesen. Die macht richtig leckere Schokotafeln und Pralinen, komplett ohne Zucker. Sie süßt mit Honig und Datteln. Selbst hatte ich so was aber noch nicht ausprobiert.

Ich habe mir dafür verschiedene Rezepte zusammengemischt und daraus meine Version von Snickers gemacht. Sie waren von der Stabilität am Ende nicht ganz so fest wie das Original, geschmacklich aber sehr nah dran – für mich Zuckersüchtigen auf jeden Fall nah genug!

Hier das Rezept für „Snickers“:

Karamell-Schicht:
1 Tasse Datteln (ohne Kern)
2 EL Erdnussbutter
1/4 TL Salz
Nougat-Schicht:
2/3 Tasse Hafer-Mehl (einfach Haferflocken in den Zerhacker geben)
1/4 Tasse vom Karamell (Zutaten siehe oben)
Außerdem:
1/3 Tasse geröstete und gesalzene Erdnüsse
200 g Schokolade (gerne vegan)

Die Datteln für 10 Minuten in heißem Wasser einweichen. Anschließend das Wasser abgießen und die Dattel zusammen mit der Erdnussbutter und dem Salz in einem Zerhacker zu einer festen Créme verarbeiten. Das Karamell aus dem Zerhacker nehmen (spülen nicht nötig). Nun das Hafermehl mit einem Viertel des Karamell in dem Zerhacker zusammenrühren, bis beides gut vermischt ist. Die Konsistenz sollte nun „teigig“ sein und sich mit zwei Fingern zusammenpressen lassen und in Form bleiben. Diesen Teig in eine flache Form pressen (20 x 20cm). Das übrige Dattel-Karamell über den Teig streichen. Die Erdnüsse über dem Karamell verteilen und mit den Fingern etwas fest drücken, damit sie nicht verrutschen. Die Masse für mindestens 1 Stunde in den Gefrierschrank geben. Dann die Masse aus dem Form nehmen und mit einem scharfen Messer in Riegel schneiden. Diese nochmal für einige Minuten in den Tiefkühlschrank geben. Die Schokolade schmelzen und die Riegel nacheinander darin vollends eindippen. Auf einem Backpapier trocknen lassen. Die Riegel für ein paar Minuten in den Kühlschrank geben, damit die Schokolade fest wird.

Und Liz, wie lief es bei Dir? Welchen Klassiker hast Du ausprobiert?

Liz:Erstmal vorab – So eine Schublade hab ich eigentlich nicht. Denn wenn ich sie hätte, wäre da nie was drin! Das ist ja das Schlimme. Einmal aufgemacht, schon weggefuttert. Also versuch ich schon im Supermarkt einen großen Bogen um den Süßkram zu machen. Meistens schaff ich es, aber manchmal eben nicht.

Bei mir ist allerdings der Faible für Kokos in Verbindung mit Vollmilch-Schokolade groß. Deswegen verführt mich auch manchmal das alte, profane Bounty. Das schmeckt auch echt schon seit Ewigkeiten gleich, oder? Jedenfalls dacht ich mir, ich versuch das mal anders und mit weniger Zucker.

Das Mischen war gar kein Problem. Klappte alles hervorragend. Nur das Formen der Maße zu Riegeln wollte einfach nicht funktionieren. Also machte ich Kugeln daraus. Die Plöppen dann mal auch ganz schnell in den Mund und schmecken echt richtig gut. Die Bounty-Kugeln sind auch noch vegan, weil ich milchfreie Schokolade benutzte! Allem in Allem waren die Bounty-Kugeln echt lecker und viel weniger süß als das Original.

Das Rezept für die Bounty-Kugeln war diese hier, das ich bei VeganMom fand.

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