All, Food, The Challenges
Kommentare 7

Wer hätte das gedacht…?

Irgendwie schwingt mir immer so was im Ohr, dass man Margarine nicht zum Braten nehmen soll. Warum, weiß ich gar nicht wirklich. Das Internet sagt auch auf jeder Seite was anderes. Also, was hilft da? Selbst ausprobieren!

Ich habe mir also eine Vorspeise, eine Hauptspeise und eine Nachspeise ausgedacht und bei allen dreien wurde mit Margarine gebrutzelt, was das Zeug hält! Zuvor habe ich mir für jeden Gang ein bestimmtes Aroma überlegt, das ich der Margarine für das jeweilige Gericht geben will. Für die Vorspeise habe ich Oliven in der Margarine sanft angebraten, damit alles eine olivige Note bekommt. Die darin angebratenen Riesengambas waren anschließend dadurch besonders lecker! Für die Hauptspeise, den Ricotta Gnocchi, habe ich Thymian gewählt und die Nachspeise war besonders gut: In Rotweinmargarine angebratene Brombeeren. So was von lecker! Und von wegen Margarine geht nicht zum Braten! Also mit der Becel Gold, die ich benutzt habe, hat es jedenfalls geklappt! Ich habe aber auch nicht ultrascharf angebraten, sondern eher mild gebrutzelt.

Becel 01 neu

Ich habe die ganze Serie in Barcelona fotografiert, wo ich vor einigen Wochen mit meiner Familie Urlaub gemacht habe. Da wurde meine Mama kurzerhand zur Chefköchin berufen, mein Papa zum Foto-Assistenten und meine 10 Monate alte Tochter Clementine wurde zur unkonzentrierten Praktikantin. Mein Mann musste leider in New York bleiben. Sonst hätte der sich kurzerhand selbst zum Testesser benannt. Was nun bei der ganzen Serie heraus gekommen ist, seht ihr hier.

Und weil wir ziemlich glücklich mit unserem Menü sind, machen wir beim Wettbewerb der eatsmarter mit! Wir sind dort in toller Gesellschaft mit Mel von GourmetGuerilla und Isabelle von Applewood House, die ebenfalls Menüs gezaubert haben.

Und trotzdem: Wenn Euch unsere Fotos gefallen, würden wir uns RIESIG freuen, wenn Ihr für uns voted! Mit etwas Glück, könnt Ihr sogar eine KitchenAid gewinnen!! (Also ich liebe ja meine KitchenAid… 🙂

– Jewels
Becel 04


Becel 06

Becel 07Becel 08

Becel 09

Becel 10

Becel 11

 

Und die Rezepte gibt’s hier:

Gebratene Gambas an Oliven

4 EL Becel Gold 

4 frische ungeschälte Gambas

10 schwarze entsteinte Oliven

3 Stängel Blattpetersilie

Saft von einer Viertel Zitrone

Pfefferkörner

2 Prisen Salz

Baguette

Pfefferkörner zerdrücken. Darm aus Gambas entfernen. Oliven zerkleinern. Gambas und Oliven in der Margarine von beiden Seiten einige Minuten bei mittlerer Hitze braten. Zitrone, Salz, Petersilie am Ende dazugeben. Sofort servieren. Schmeckt am besten mit Ciabatta.

Gnocchi mit Ricotta und Thymian

4 EL Becel Gold

1 Ei

160 g Mehl

50 g Parmesan

400 g Ricotta

100 g Zuckerschoten

10 Thymianstängel

Pfefferkörner

2 TL Salz

Pfefferkörner zerdrücken. Parmesan reiben. Thymianblüten von Stängeln zupfen. Erbsen aus Zuckerschoten puhlen. Ei, Ricotta, Salz, Pfeffer verrühren anschließend dann Mehl und 25 g Parmesan unterrühren auf mehliger Unterlage Teig in schmalen Rollen ausrollen, mit Messer kleine Gnocchi abtrennen. Gnocchi 3 Minuten in Salzwasser kochen. Margarine in Pfanne erhitzen, Zuckererbsen und Thymian dazugeben und die Gnocchi goldbraun braten. Restlichen Parmesan darüber streuen.

Karamellisierte Rotwein-Brombeeren

2 EL Becel Gold

125 g Brombeeren

1 EL Zucker

50 ml Rotwein

Salz “Sel au Merlot Cabernet” (das ist ein Salz mit Rotweinaroma, es kann aber auch normales Salz genommen werden)

Margarine erhitzen. Zucker darin karamellisieren. Brombeeren darin wenden und mit Rotwein ablöschen. In Schälchen füllen, mit etwas Salz bestreuen. Unbedingt noch lauwarm servieren. Schmeckt mit Vanilleeis und Schlagsahne.

 

Dies ist ein Sponsored Post. Alle Meinungen und Rezepte sind von uns.

7 Kommentare

  1. Uuuuuui ich hab mich ja total in die gnocchi und die Nachspeise verliebt, muss nach dem Urlaub sofort ausprobiert werden. 🙂
    Ich drück euch die Daumen und den Vote-Knopf für die Abstimmung. 🙂

  2. Tim sagt

    Sorry, aber gerade, weil das ein Sponsored Post ist, muss ich hier etwas belehrend eingreifen.
    Erst mal ein ganz grundsätzliches „Nein“: Man sollte der Gesundheit zuliebe generell keine gehärteten Pflanzenfette zu sich nehmen. Und schon gar nicht damit braten, da sie dabei in nullkommanix oxidieren. Stattdessen bietet sich Kokosöl als geschmacksneutrales Öl an. Auch Olivenöl verhält sich nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen beim Braten stabil. Beide weisen (nicht nur) ein wesentlich besseres Fettsäureprofil (sondern auch weitere gesundheitsfördernde Bestandteile) auf als die Omega6-Bomben Raps-/Sonnenblumen-/Soja-/Maiskeimöl und wie sie alle heißen, die von der Agrar- und Nahrungsmittelbranche seit Jahrzehnten als vermeintlich gesunde Alternative zu den „schlechten, weil gesättigten tierischen Fetten“ vermarktet werden, dabei aber ein wesentlicher Faktor der Verbreitung westlicher Zivilisationskrankheiten sind, wie viele Studien belegen. Vermutlich ist das die größte Ernährungslüge des 20. Jahrhunderts, die so effektiv ins kollektive Bewusstsein eingepflanzt wurde, dass selbst offizielle Stellen alle Studienergebnisse zur Gefahr durch einen Überschuss an mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der westlichen Ernährung ignorieren.
    Ansonsten ein tolles Menü, dass ihr da gezaubert habt. 🙂

    • Hallo! Danke für Deinen ausführlichen Kommentar! Das meiste davon wusste ich noch nicht. In unserem Artikel ging es ja nicht um den gesundheitlichen Hintergrund von Margarine, sondern nur um den geschmacklichen. Insofern Danke für diese ganzen Informationen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

What is 7 + 13 ?
Please leave these two fields as-is:
To be able to proceed, you need to solve this simple math (so we know that you are a human).